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Es ist nie zu spät, mutig den eigenen Weg zu gehen.

Die beiden Einträge von gestern habe ich mit meinem Smartphone geschrieben. Das hat super geklappt und auch das Hochladen des Fotos, direkt aus der Galerie des Smartphones heraus. So ein Luxus! Wenn ich an die Anfänge des Bloggens denke, oder an ein Leben ohne Smartphone! Ich kann es mir nicht mehr vorstellen, es gehört zu meinem Alltag fest dazu. Am Wichtigsten ist das Schreiben (mit der Familie) tagsüber, und dazu das Fotografieren. Eine richtige Kamera dafür habe ich nämlich schon lange nicht mehr, ich benutze nur noch das Smartphone. Es gibt heutzutage so viele praktische, einfach zu bedienende Dinge, die das Leben schöner und bequemer machen. Allerdings auch sehr viel Müll und Veränderungen, die so manches erschweren, auch in der Technik, oder ich bin schlichtweg zu blöd dazu! Ohne meine Kids wäre ich eh verloren, wenn mal was nicht funktioniert, wie es soll. Von Technik habe ich nunmal keine Ahnung. Ich bin noch mit einem Fernsehgerät aufgewachsen, das einen Ein- und Ausschaltknopf hatte und drei Programme. Ach ja, den Sendeschluß nicht zu vergessen …

Der Tag heute, ein Sonntag. Der viele Regen der letzten Wochen soll angeblich mal aufhören und der Sommer kommt zurück, heißt es. Gut, den brauche ich persönlich überhaupt nicht, denn ich bin ein Herbstkind, aber alles ist, wie es ist, man muß es annehmen und das Beste daraus machen.

Jedenfalls bin ich dankbar, daß ich gestern, trotz der körperlichen und seelischen Probleme, meine Familie gesehen habe, nicht die gesamte, aber einen Teil von ihr, und daß ich endlich mal wieder das normale Leben testen konnte: Bummeln gehen, ein bißchen Shoppen, zum ersten Mal seit rund einem Jahr wieder Essen gehen (in dem Center, in dem wir eingekauft haben), und daß überall Menschen waren (obwohl mir zu viele Menschen zuviel sind), einfach das pulsierende Leben spüren! Ja, ich weiß, einerseits liebe ich das, aber andererseits wird mir das schnell zuviel, eine gesunde Mischung ist das Beste. Denn wenn man monatelang nur noch Zuhause sein muß, nicht mal mehr die Familie sehen darf wie man möchte und bräuchte, dann ist das auch nicht gesund. Nicht einmal für mich. Und selbst wenn ich leide wie ein Tier, ich bin gut erzogen. Ich befolge Anweisungen von oben und Verbote. Allein schon aus Angst vor Strafe, nicht immer aus Überzeugung. Darüber läßt sich streiten … Es ist nie zu spät, mutig den eigenen Weg zu gehen. 

Nickname 18.07.2021, 08.37

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Kommentare zu diesem Beitrag

4. von Sonja

Ich hab zwar eine vernünftige Kamera. Dennoch fotografiere ich auch überwiegend mit meinem Smartphone.

Ist schon schön, dass man jetzt wieder essen, vernünftig einkaufen gehen und auch wieder mehr unternehmen kann. Aber ich werde zukünftig trotzdem aufpassen und Menschenmassen auch weiterhin meiden - trotz Impfung. Ich hab da aber auch kein Problem mit. Lasse es ja sowieso lieber ruhiger angehen. Den Kontakt zu meiner Familie lasse ich mir aber auf keinen Fall nehmen, ob mit oder ohne Corona. Wir sind alle vorsichtig und mittlerweile auch geimpft. Da wird nichts passieren.

Liebe Grüße von Sonja :)

vom 19.07.2021, 17.17
3. von Ocean

Bin wie du auch ein Smartphone-Knipser :) das ist so praktisch, hab es immer dabei, und eine Kamera müßte ich dann noch extra mitnehmen ... und die heutigen Mobiltelefone machen ja auch schon tolle Bilder - für meine Momentaufnahmen ist es mir absolut ausreichend.

Jaaa - an den Sendeschluss kann ich mich noch sehr gut erinnern ;)

Eine gesunde Mischung ist sicher das Beste, da hast du Recht. Ich merke, wie schnell ich mich an die Ruhe gewöhnt habe und dass sie mir auch gefallen hat ..also lediglich die Ruhe - nicht das ganze Drumherum natürlich, was damit zusammenhängt und all die fatalen Auswirkungen. Wobei ich zugebe, dass ich die meisten Coronaregeln gut und richtig fand, und mich freiwillig daran gehalten habe. Aber da gibt es ganz viele unterschiedliche Ansichten ...und das ist auch gut so.

Einen rundum schönen Sonntag wünsch ich dir :)

liebe Grüße schickt dir
Ocean

vom 18.07.2021, 11.50
2. von B i r gitta

Moin meine Liebe

Und herzlich willkommen zurück.

Habe dich gleich wiedererkannt:-) in deinen Texten:
Fahrt nach Ulm, Dachfenster, Klavier spielen, malen, viele Ohrringe,
besonders die 2 Paar großen, dein Stil :-)

Pass gut auf dich auf
Und einen schönen Sonntag

Herzlichst: Birgitta

vom 18.07.2021, 11.30
1. von BergfalkeR

Gegen die Corona-Regeln zu verstoßen war mir zu teuer. Mag sein, dass es Menschen gibt, für die 250 Euro (oder mehr) nicht viel Geld ist. Für mich ist es ein kleines Vermögen.

Die Menschenmassen in der Stadt haben mir in dem C-Jahr überhaupt nicht gefehlt. Im Gegenteil. Ich fand es recht angenehm.

Wenn der Regen wirklich nachlassen würde und es wieder wärmer wird, hätte ich nichts dagegen. Muss ja nicht brüllend heiß werden. Ich mag den Sommer

vom 18.07.2021, 11.17
  
  
 
   
Coffee and Words

 

Was ist schon ein Wort.

Eine Aneinanderreihung von Buchstaben.

Seltsame Schnörkel aufeinander folgend.

Kaffee, ja, Kaffee ist lebenswichtig.

Mit Milch und Zucker. Schön süß.

Das Leben versüßen.

Gemütlich dasitzen,

den heißen Kaffeebecher in der Hand.

Und die Gedanken laufen lassen. Irgendwohin.

Sollen sie doch!

Was sind schon Gedanken.

Vielleicht so etwas ähnliches wie Worte.

Sie kommen und gehen von alleine.

Okay, eher bleiben sie.

Ich könnte die Gedanken in Worte fassen.

Und sie ein bißchen in den heißen Kaffee tauchen.

Dann erschrecken sie.

Dann gehen sie vielleicht. Tschüß!

Oder ich gebe ihnen einen Platz. Keinen Raum.

Raum haben sie in meinem Kopf genug.

Raus aus meinem Kopf. Rein in das Blog.

Raus aus meinem Kaffee!

    

  

   

   

Was ich mag?

Stundenlang mit dem Löffel im Kaffeebecher kreisen.
Erst kommt der Zucker, dann die Milch in den Kaffee.
Und der Löffel bleibt beim Trinken in der Tasse!
Schon ein bißchen umständlich?
Was mag ich noch?
Schöne Worte, so wie früher.
Kein modernes Deutsch.
Schon gar kein ... wie sagt man? Denglisch?
Altmodisch könnte man das nennen.
Einfache, klare, deutliche Worte.
Fremdworte? Nö. Konnte ich noch nie leiden.
Vielleicht hatte ich auch Angst,
sie falsch einzusetzen.
Ich mag aber sowas von gar nicht Sprechen.
Ich schreibe lieber.
Oder ich habe geschrieben.?Früher.
Ist mir irgendwann und irgendwo
abhanden gekommen.
Wer sucht, der findet. Oder?
Vielleicht finde ich es wieder.
Das Schreiben.
Die Worte.
Fange ich doch einfach
mit Buchstaben an.
Schön aneinanderreihen.
Wie hübsch sie dastehen!
Geht doch!