Ausgewählter Beitrag

Gedanken von der Autobahn.

Ich sitze im Auto. Auf dem Weg nach Ulm. Der Mann fährt. Wir müssen einen Teil des Staus umfahren. Es ist echtes Herbstwetter mit dickem, fettem Nebel. Termine und Unternehmungen stressen mich schon so im Vorfeld, dass mein Körper verrückt spielt. Im Prinzip fährt er alle Kriegsgeschütze auf, die er zur Verfügung hat. Und das war schon als Kind so. Fahrten sind daher Horror für mich. Selbst dann, wenn ich doch selbst nicht fahre. Und auch dann, wenn ich mich doch freue. Auf den Tag. Auf die Menschen. Und heute endlich, endlich zum ersten Mal wieder ein kleines bißchen Shoppen in einem großen Einkaufscenter. Manchmal hasse ich meinen Körper, meine Seele, die mich so ausbremsen aus dem Leben. Ich tippe mühsam Buchstabe für Buchstabe in mein Smartphone. Ob es die Gedanken in das Blog schaffen? Gedanken von der Autobahn. Hörst du, Ich, Körper, laß mich in Ruhe. Laß mich den Tag genießen. Das habe ich mir verdient. Die körperlichen Probleme sind Bezahlung genug. Lebe den Tag. Lebe das Leben.

Nickname 17.07.2021, 10.24

Kommentare hinzufügen

Die Kommentare werden redaktionell verwaltet und erscheinen erst nach Freischalten durch den Bloginhaber.



Kommentare zu diesem Beitrag

1. von Sonja

So ähnlich erging es mir heute auch. Ein leichtes Panikgefühl kam über mich und am Ende flossen sogar ein paar Tränchen. Ich weiß auch schon gar nicht mehr wie normal geht.

Liebe Grüße von Sonja :)

vom 17.07.2021, 22.39
  
  
 
   
Coffee and Words

 

Was ist schon ein Wort.

Eine Aneinanderreihung von Buchstaben.

Seltsame Schnörkel aufeinander folgend.

Kaffee, ja, Kaffee ist lebenswichtig.

Mit Milch und Zucker. Schön süß.

Das Leben versüßen.

Gemütlich dasitzen,

den heißen Kaffeebecher in der Hand.

Und die Gedanken laufen lassen. Irgendwohin.

Sollen sie doch!

Was sind schon Gedanken.

Vielleicht so etwas ähnliches wie Worte.

Sie kommen und gehen von alleine.

Okay, eher bleiben sie.

Ich könnte die Gedanken in Worte fassen.

Und sie ein bißchen in den heißen Kaffee tauchen.

Dann erschrecken sie.

Dann gehen sie vielleicht. Tschüß!

Oder ich gebe ihnen einen Platz. Keinen Raum.

Raum haben sie in meinem Kopf genug.

Raus aus meinem Kopf. Rein in das Blog.

Raus aus meinem Kaffee!

    

  

   

   

Was ich mag?

Stundenlang mit dem Löffel im Kaffeebecher kreisen.
Erst kommt der Zucker, dann die Milch in den Kaffee.
Und der Löffel bleibt beim Trinken in der Tasse!
Schon ein bißchen umständlich?
Was mag ich noch?
Schöne Worte, so wie früher.
Kein modernes Deutsch.
Schon gar kein ... wie sagt man? Denglisch?
Altmodisch könnte man das nennen.
Einfache, klare, deutliche Worte.
Fremdworte? Nö. Konnte ich noch nie leiden.
Vielleicht hatte ich auch Angst,
sie falsch einzusetzen.
Ich mag aber sowas von gar nicht Sprechen.
Ich schreibe lieber.
Oder ich habe geschrieben.?Früher.
Ist mir irgendwann und irgendwo
abhanden gekommen.
Wer sucht, der findet. Oder?
Vielleicht finde ich es wieder.
Das Schreiben.
Die Worte.
Fange ich doch einfach
mit Buchstaben an.
Schön aneinanderreihen.
Wie hübsch sie dastehen!
Geht doch!