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Manches (und mancher) kommt und geht, kommt und geht.

Es ist irgendwie ganz ungewohnt, morgens schon so früh den Laptop anzuwerfen. In der letzten Zeit war er manchmal den ganzen Tag aus, ich hatte nur immer mein Smartphone in der Hand, und das geht (fast) überall mit mir hin. Jetzt wieder hier zu sitzen, nachdem die Küche sauber ist, das Geschirr gespült, alles an Ort und Stelle, das erinnert mich an frühere Zeiten. Ich könnte diese Gedanken nun verklären, sagen: an bessere Zeiten, aber das stimmt so nicht. Jede Zeit hat ihre Schwierigkeiten, ihre Probleme und Sorgen. Aber in jeder Phase des Lebens gibt es immer auch die schönen Dinge. Momente, Menschen, auch Gefühle. Die Frage, die ich mir in den vergangenen Monaten gestellt habe, war eben diese: Was hat mir früher geholfen zu Leben? Und das war das Schreiben. Ich mußte es wieder wahrhaben wollen, wieder annehmen lernen, wieder zulassen. Daß das Schreiben in mein Leben zurückkehrt. Es gibt wie bei allem auch negative Erinnerungen. Vor allem in puncto Bloggen. Vor allem im Internet. Aber das Leben geht immer auch weiter, irgendwie. Und manches, was einem früher mal gut getan hat, Freude machte, einen auch erfüllte, das dann verloren ging, kann wieder zurückkehren in das Heute. Bei vielen Hobbys ist das ja so, die man vielleicht als Kind hatte, und später leben sie wieder auf und man erfreut sich erneut daran. Oder man findet neue Dinge, die einem Freude bereiten. Alles hat seine Zeit. Manches (und mancher) kommt und geht, kommt und geht, kommt und geht …

Nickname 19.07.2021, 07.56

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Kommentare zu diesem Beitrag

4. von Lina

Moin meine liebe Ellen,
manches kommt, manchen geht. Ich war die Erste und habe nur auf Dich, Sonja und Ocean gewatet. Es war nur eine Frage der Zeit .....ich bin sooooo glücklich, Euch hier zu lesen
Manches kommt, manches geht.... wir treffen und hier immer wieder...
*drücks* Lina

vom 21.07.2021, 21.18
3. von Sonja

In meinem Leben gibt es einige Dinge, an denen ich Freude hätte, wenn mir da nicht ständig meine Ungeduld und meine schnelle Überforderung einen Strich durch die Rechnung machen würden. Aber ich arbeite daran.

Liebe Grüße von Sonja :)

vom 19.07.2021, 17.57
2. von 19sixty

Es gibt genug Zwänge und Pflichten, an denen wir nicht vorbei kommen. Nutzen wir die freie Zeit für das, was uns gut tut.

Liebe Grüße

vom 19.07.2021, 10.42
1. von Ocean

Ja, ich finde auch, dass es im Leben ein Kommen und Gehen ist ..mit Dingen, Aufgaben/Beschäftigungen und auch mit Menschen

- und dass alles seine Zeit hat, man aber manchmal dazu neigt, Vergangenes zu verklären und zu idealisieren.

Mit dem Zurückkehren - exakt das hatte ich beim Klavierspielen :) es war viele Jahre weg, und auf einmal kam es wieder in mein Leben und ist bis heute geblieben - zwar nicht mehr mit der Intensität, wie am Anfang, aber es ist doch ein wichtiger Teil - so wie bei dir das Schreiben. Schön, dass es nun wieder zu dir zurückkehrt :)

Ich wünsche dir eine gute neue Woche :)
Liebe Grüße,
Ocean

vom 19.07.2021, 09.39
  
  
 
   
Coffee and Words

 

Was ist schon ein Wort.

Eine Aneinanderreihung von Buchstaben.

Seltsame Schnörkel aufeinander folgend.

Kaffee, ja, Kaffee ist lebenswichtig.

Mit Milch und Zucker. Schön süß.

Das Leben versüßen.

Gemütlich dasitzen,

den heißen Kaffeebecher in der Hand.

Und die Gedanken laufen lassen. Irgendwohin.

Sollen sie doch!

Was sind schon Gedanken.

Vielleicht so etwas ähnliches wie Worte.

Sie kommen und gehen von alleine.

Okay, eher bleiben sie.

Ich könnte die Gedanken in Worte fassen.

Und sie ein bißchen in den heißen Kaffee tauchen.

Dann erschrecken sie.

Dann gehen sie vielleicht. Tschüß!

Oder ich gebe ihnen einen Platz. Keinen Raum.

Raum haben sie in meinem Kopf genug.

Raus aus meinem Kopf. Rein in das Blog.

Raus aus meinem Kaffee!

    

  

   

   

Was ich mag?

Stundenlang mit dem Löffel im Kaffeebecher kreisen.
Erst kommt der Zucker, dann die Milch in den Kaffee.
Und der Löffel bleibt beim Trinken in der Tasse!
Schon ein bißchen umständlich?
Was mag ich noch?
Schöne Worte, so wie früher.
Kein modernes Deutsch.
Schon gar kein ... wie sagt man? Denglisch?
Altmodisch könnte man das nennen.
Einfache, klare, deutliche Worte.
Fremdworte? Nö. Konnte ich noch nie leiden.
Vielleicht hatte ich auch Angst,
sie falsch einzusetzen.
Ich mag aber sowas von gar nicht Sprechen.
Ich schreibe lieber.
Oder ich habe geschrieben.?Früher.
Ist mir irgendwann und irgendwo
abhanden gekommen.
Wer sucht, der findet. Oder?
Vielleicht finde ich es wieder.
Das Schreiben.
Die Worte.
Fange ich doch einfach
mit Buchstaben an.
Schön aneinanderreihen.
Wie hübsch sie dastehen!
Geht doch!